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Laufen hilft Stress zu besiegen

Regelmäßiges Lauftraining hilft auch im Alltag

Stress ist eine moderne Geißel der Menschheit. Jeder kennt ihn, jeder hat ihn. Er tritt nicht nur in der Arbeit auf, sondern immer öfter auch in der Freizeit. Stress verringert die Lebensqualität und schadet, wenn er dauerhaft besteht auch der Gesundheit. Doch es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, um der Belastung entgegenzuwirken. Wer sich bewegt und körperlich aktiv ist, baut die Stresshormone im Körper ab. Sport macht glücklich, das kann man für sich nutzen. Die einfachste Form, um dem Stress zu entkommen, ist das Laufen. Ob im Fitnessstudio oder im Freien, Aktivität hilft dem Körper mit der Belastung von Stress fertigzuwerden.

Laufen hilft gegen Stress

Bildquelle: pixabay / 12019

Mit technischer Unterstützung geht alles leichter

Wer seinem täglichen Stress davonlaufen möchte, hat heute zahllose technischen Möglichkeiten, das richtige Programm dafür zu entwickeln. Längst hat die Künstliche Intelligenz auch in den Fitness-Apps Einzug gehalten. Diese kann so viel mehr als nur Spiele zu spielen oder die Züge eines Gegners im Denksport vorauszuahnen. Die individuellen Fitness-Coaches, die sich in der App verstecken, erforschen zunächst den Trainingsstatus und wesentliche Daten zum Körper, zur Ernährung und zu den sportlichen Zielen.

Daraus entwickelt die Künstliche Intelligenz ein individuelles Training, das genau auf die Bedürfnisse des Users abgestimmt ist. Dieses wird auf Grundlage der Performance laufend angepasst und aktualisiert. Die Aufzeichnung der Daten garantiert, dass man sein Training auch rückblickend bewerten und im Bedarfsfall verändern kann. Mit dieser Unterstützung sollte es ein Leichtes sein, sein Lauftraining ideal zu konfigurieren.

Was passiert bei Stress?

Was passiert im menschlichen Körper, wenn man sich gestresst fühlt? Dieses Gefühl ist eine Reaktion auf eine übermäßige Belastung. Der Körper signalisiert, dass ihm die Belastung zu viel geworden ist. Zunächst beginnt es damit, dass die Stresshormone Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin den Körper fluten. So macht er sich auf eine natürliche Reaktion bereit. Diese war schon in grauer Vorzeit nichts anderes als die Flucht oder der Kampf gegen einen Aggressor. So schützte sich der Körper in Ausnahmesituationen und bereitete sich auf das Unvermeidliche vor. Die Hormone versetzten den Menschen gewissermaßen in eine Art Alarmbereitschaft.

Dabei fährt der Organismus alles nicht notwendige etwas zurück und konzentriert alle Ressourcen und Kräfte auf die vermeintlich bevorstehende Aufgabe. Die Durchblutung steigt an, die Muskeln werden in Anspannung versetzt. Denkt man kurz über diese Reaktion nach, dann erscheint sie in der freien Natur vollkommen natürlich und unterstützt den Menschen dabei mit einer Gefahr fertig zu werden. Doch zum Glück ist der zivilisierte Mensch nur noch selten mit solchen Situationen konfrontiert. Heute zeigt sich der Stress meistens bei einer Überforderung in der Arbeit. Zuviel in zu kurzer Zeit macht tatsächlich krank.

Einem natürlichen Impuls folgen

Wir sind zwar grundsätzlich in der Lage Stresssituationen zu kontrollieren, doch wir hören zu wenig auf unseren Körper, der die naheliegende Reaktion vorgibt. Diese lautet Bewegung. Das ist der perfekte Ausgleich, um die Stresshormone wieder loszuwerden und sich wieder gut in seiner Haut zu fühlen. Mit dem Joggen kann man dem Stress tatsächlich davonlaufen. Der erste Reflex bei Stress ist die Flucht. Diese äußert sich klarerweise durch Laufen. Wer sich gestresst fühlt, sollte also einfach diesem Impuls folgen. Dieser baut die Hormone im Körper ab, reguliert den Blutdruck und stellt das körperliche Wohlbefinden wieder her. Wer regelmäßig läuft, wird diesen Prozess umso schneller in sich spüren und Gefallen daran finden. Der große Vorteil des Laufens ist es, das dabei kaum Vorbereitung notwendig ist. Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist die dazu benötigte Ausrüstung überschaubar.

Regelmäßiges Laufen hilft gegen Stress

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Es ist nicht wichtig, wie schnell oder professionell man läuft, sondern nur dass man das Training regelmäßig betreibt. Ein paar gute Sportschuhe, eine schöne Laufstrecke und ein wenig Motivation gesund zu bleiben reichen da schon aus, um dem Stress ein Schnippchen zu schlagen. Anfänger beginnen zunächst mit kurzen Einheiten von zehn bis 15 Minuten und steigern ihr Training so lange, wie sie sich damit wohlfühlen. Wer einmal damit begonnen hat, merkt rasch, dass der Körper diesen Ausgleich dankbar annimmt und nach mehr verlangt. Statt Stresshormonen schüttet er nun das Glückshormon Serotonin aus. So steigert man auch in anstrengenden Zeiten sein Glück und tut seiner Fitness etwas Gutes.

Wenn man manche Läuferinnen und Läufer befragt, wann sie zu der tollen Idee in einem Projekt gekommen sind, wird die Antwort sehr überraschen, weil es könnte passieren, dass man "beim Laufen" zur Antwort erhält. Wer nicht selbst ein Lauftraining ausprobiert hat, wird es auch kaum glauben, doch tatsächlich entspannt das Laufen nicht nur, es führt die laufende Person in einen Zustand, der hochproduktiv sein kann.

Kreativität durch Bewegung

Das muss nicht bei jedem Lauf passieren und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber es ist tatsächlich so, dass man zuerst entspannt und danach so frei im Kopf wird, dass man Platz für neue Kreativität hat. Zwei typische Beispiele könnte man hier anführen - es gäbe noch viel mehr andere.

Das erste Beispiel ist jemand, der intensiv im Internet arbeitet, zum Beispiel an einem Projekt als Grafiker oder Programmierer oder auch für eine Werbemaßnahme. Aber es will einfach nichts mehr einfallen, man hat keine Ideen und je mehr man sich bemüht, desto weniger kommt dabei heraus. Ein anderes Beispiel ist eine Mitarbeiterin, die ewig lange Datenlisten kontrollieren und überarbeiten muss. Man kennt diese Aufgaben in verschiedener Form, bei denen am Beginn alles leicht von der Hand zu gehen scheint und nach zwei Stunden fragt man sich, was man eigentlich gerade machen wollte - ein typisches Signal, dass die Konzentration nicht mehr gegeben ist.

In beiden Fällen würde eine kurze Runde Laufen helfen. Im Büro ist das schwierig zu realisieren, aber aufstehen, eine Runde gehen und sich entspannen ist ein erster Schritt. Beim Laufen wird durch das regelmäßige Bewegen und die Tatsache, dass man stets sich gleich bewegt, die Denkleistung nach unten geschraubt. Man muss sich nicht auf das Laufen konzentrieren, weil dies ohnehin von selbst abläuft. Das heißt, dass der vorher im Intensivmodus arbeitende Kopf Kurzurlaub erhält und man spricht davon, dass man im Kopf frei von seinen Gedanken ist. Diese Freiheit kann dazu führen, dass man im Falle des ersten Beispiels plötzlich mitten im Laufen die Idee hat, wie man im Projekt zum Erfolg kommen kann und im zweiten Beispiel sammelt man neue Kraft, um sich später wieder konzentrieren zu können.

Da man nicht immer am Arbeitsplatz die Möglichkeit hat, eine Runde zu joggen, ist der Lauf am Abend eine gute Idee, um am nächsten Tag frische Kräfte abrufen zu können. Das funktioniert auch sehr gut, denn gerade intensive Denkarbeit sorgt nach ein paar Tagen dafür, dass man müde wird - Laufen kann gegensteuern und helfen, dass man mit weniger Belastung und Stress die Situation bewältigen kann.

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Betreibt man regelmäßiges Lauftraining, dann hat dies einige Vorteile, die für den einen wichtiger oder unwichtiger sein können. Viele beginnen zu laufen, weil das Thema Abnehmen im Raum steht. Viel mehr entdecken das Laufen aber wegen der Entspannung und wegen dem Faktor Kopf wird frei. Gerade in hektischen Zeiten will man den Stress besiegen und das Lauftraining ist ein gutes Werkzeug dafür.

Oft genannte Vorteile sind aber auch das gute Herztraining und die Stärkung vom Kreislauf. Nicht wenige, die bei wechselnden Wetterbedingungen häufig schwindlig waren, stabilisierten sich durch das regelmäßige Laufen.

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Lauftraining gegen Stress im AlltagArtikel-Thema:
Laufen hilft Stress zu besiegen
letztes Datum:
11. 09. 2020

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