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Intervalltraining und Laufen mit Pulsuhr

Laufen mit verschiedener Geschwindigkeit

Die Pulsuhr bietet neben den einstellbaren HF-Grenzen für die Unter- und Obergrenze der gewünschten Herzfrequenz auch bei einigen Geräten Intervalltrainingsprogramme. Es handelt sich dabei um ein Szenario, bei dem man je nach eingestellter Zeit und ausgewähltem Programm unterschiedlich schnell oder langsam laufen soll, um dem Profil gerecht zu werden.

Option Intervalltraining mit der Pulsuhr

Lauftraining Pulsuhr IntervalltrainingEin solches Intervalltraining kann so aussehen, dass man zwei Minuten mit Vollgas laufen soll, was man fähig ist zu leisten, dann trabt man fünf Minuten, um sich zu erholen und gibt dann wieder alles für weitere zwei Minuten, um sich neuerlich fünf Minuten zu erholen und nochmals zwei Minuten seine Höchstgeschwindigkeit zu laufen. Schließlich wird zehn Minuten gemütlich ausgelaufen und das Training ist vorüber. Diese Abwechslung kann man auch innerhalb von fünf Minuten abwickeln, indem die Gesamtzeit so eingestellt wird. Der Wechsel erfolgt dann sinngemäß und man läuft nur einige Sekunden mit Höchsttempo.

Dieses Training ist für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer interessant, um eine gewisse Tempohärte zu entwickeln und um die höhere Geschwindigkeit als Belastungstest durchzuführen. Für Anfängerinnen und Anfänger ist das Intervalltraining hingegen keine gute Idee und das lässt sich am einfachsten erklären, wenn man sich den Unterschied dieser beiden Laufgruppen ansieht.

Wenn wir uns einen Hobbyläufer von 40 Jahren vorstellen, der gut im Training ist, eine solide Geschwindigkeit von 11 oder 12 km/h laufen kann und der zum Beispiel drei Gassen von einer Laufstrecke entfernt in einer Großstadt wohnt. Er läuft von der Haustür weg und erreicht einen Puls von 135 bis 140, muss aber stehen bleiben, weil er bei einer Ampel rot hat. Nur Sekunden nach dem Anhalten fällt der Puls auf 115, weil er sich schnell erholt. Gut - er ist noch nicht lange gelaufen, aber ein Laufanfänger braucht viel länger, um den Puls so schnell nach unten zu bringen - daran kann man den Unterschied erkennen. Die Konsequenz ist, dass der trainierte Läufer mit entspannten 115 Schlägen das Laufen aufnimmt, der Anfänger bleibt bei den hohen Pulsschlägen und hat keine Erholung erfahren.

Belastung durch Intervalltraining

Was passiert nun, wenn man noch nicht so fit ist und ein Intervalltraining wie oben vorgestellt läuft? Man gibt zwei Minuten Gas und hat zum Beispiel 160 oder 170 Pulsschläge drauf - Vorausgesetzt, man darf sich so stark belasten! Wir gehen davon aus und beobachten nun die ruhenden fünf Minuten. Der fitte Hobbyläufer bringt seinen Puls in den trabenden fünf Minuten auf 120 hinunter und kann dann wieder beschleunigen. Der Laufanfänger würde auch den Puls reduzieren, aber vielleicht auf 140 oder 150, wenn er sonst auch sportlich ist, vielleicht auf 135. Damit wird die zweite Einheit mit hoher Geschwindigkeit bereits zur Herausforderung und die fünf Minuten Pause danach werden kaum mehr ein Absenken des Pulses bewirken.

Daher ist diese Form von Intervalltraining mit Vorsicht zu genießen, wenn man gerade begonnen hat. Man kann es durchaus einmal probieren, um zu sehen, wie sehr man damit klar kommen könnte, aber man sollte den Schwerpunkt auf sein regelmäßiges Training legen. Spannend ist zum Beispiel auch der Versuch mit einem Intervalltraining, bei dem man jede Minute etwas schneller laufen soll. Man beginnt also langsam und steigert sich bis zur höchsten Geschwindigkeit. Erfahrungen zeigen, dass manche vor der höchsten Geschwindigkeit bereits an ihrer Grenze des Machbaren angelangt sind...

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