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Laufen mit HF-Grenzen der Pulsuhr

HF-Grenzen: Pulsuhr meldet Alarm bei Überschreitung

Die HF-Grenzen (HF = Herzfrequenz) repräsentieren die Unter- und Obergrenze eines bestimmten Trainingsbereiches, den man in der Pulsuhr festlegen kann. Die Grenzen können durch verschiedene Profile festgelegt werden und je nach Pulsuhr gibt es mehrere Möglichkeiten, sodass man sein Training auch unterschiedlich ausrichten kann.

Lauftraining und die Pulsschläge

Lauftraining Pulsuhr HF-GrenzenGemeint ist damit, dass zum Beispiel das Lauftraining innerhalb eines Bereiches von 115 bis 130 Pulsschläge erfolgen soll, weil man vom Arzt vorgeschrieben bekam, dass man mit Sport seine Gesundheit und Fitness zwar verbessern soll, aber die Belastung für das Herz einen Puls von 130 nicht übersteigen darf. Mit der Pulsuhr kann man generell jederzeit nachschauen, wie hoch der Puls gerade ist, aber mit den HF-Grenzen kann man sich automatisch eine Warnung abholen.

Läuft man mit den eben genannten Werten und hat aber einen Puls von 135, dann pipst die Pulsuhr mit einem Warnsignal und zwar solange, bis man seinen Puls reduziert hat. Das ist zum einen bei gesundheitlicher Warnung durch das Ärzteteam sehr wichtig, kann aber auch hilfreich sein, wenn man sein Lauftraining auf einen bestimmten Bereich begrenzen möchte. Zum Beispiel als Hobbyläufer mit schon guter Leistung aber dem Ziel, nicht über einen Puls von 150 zu gelangen. Dann läuft man vielleicht etwas langsamer, aber dafür länger ergo ökonomischer und effizienter.

Auch hier gilt, dass die Pulsuhr sich bemerkbar macht, wenn man seine voreingestellte Grenze überschritten hat. Alternativ kann man den Alarm aber auch abschalten, womit man aber nicht mehr exakt nach den HF-Grenzen agiert, weil man auch zu schnell und mit zu hohem Puls sein Lauftraining abspulen kann. Ganz ignoriert sind die Pulsgrenzen dann aber auch nicht, weil nach Abschluss des Trainings angezeigt wird, wie viele Prozent des Lauftrainings in welchem Pulsbereich absolviert wurden, zum Beispiel 74 % der maximalen HF (meist HFmax angezeigt) als statistische Auswertung. Je geringer der Wert ist, desto entspannter war man unterwegs und wenn man längere Zeit sein Lauftraining durchzieht, wird es meist auch so sein, dass dieser Wert weiter absinkt - oft sogar, obwohl man an Geschwindigkeit zulegt - ein Zeichen für die Leistungssteigerung.

Brauche ich das?

Jein. Wer regelmäßig läuft und die Pulsuhr nutzt, hat verschiedene Möglichkeiten. Für viele, die schon Erfahrung haben, gibt es eine wichtige Information, bevor man überhaupt beginnt. Denn wenn man die Pulsuhr einschaltet, meldet sich der Puls das erste Mal als nummerische Anzeige, zum Beispiel 75. Je nach Größe, Gewicht, Fitness und anderen Werten ist der Wert höher oder niedriger. Die gleiche Person kann mitten im Training einen Wert von 65 haben und weiß sofort, dass alles passt und dass man gut drauf ist. Gab es aber einen extrem heißen Sommer (passiert immer öfter) und man verträgt Hitze nicht, dann läuft man auch einige Wochen maximal auf Sparflamme und erreicht einen Wert von vielleicht 80 trotz gleichem Gewichts. Der Körper ist nicht mehr so im Training. Mit dieser einen Informationen weiß man schon sehr viel über seinen Zustand. Läuft man dann drei Tage in Folge, wird es am Tag 3 vielleicht schon wieder 74 als Anzeige geben - die Pulsuhr zeigt also alleine mit diesem Wert fern vom eigentlichen Laufen, ob man fit ist fitter wird oder ob man noch länger braucht. Das gilt für Anfänger genauso wie auch für Leute, die schon jahrelang laufen.

Die Laufmuster nach HF-Grenzen nutzen viele gar nicht, weil man sich damit einengt. Die meisten nutzen die Pulsuhr als Tracker, um nach dem Laufen zu erfahren, wie hoch oder niedrig der Durchschnittspuls ist. Wie man läuft, entscheidet das Wohlbefinden. Läuft man aber innerhalb der HF-Grenzen, dann droht man ständig eine Warnung zu erhalten, wenn man nicht wie ein Uhrwerk funktioniert. Profis nutzen das sehr wohl, um sich zu steuern, aber wer seinen Alltag hinter sich lassen möchte und entspannen will, sollte darauf eher verzichten.

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