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Lauftraining Bekleidung

Normale Ausstattung reicht üblicherweise

Man trifft beim Laufen immer wieder auf andere Läuferinnen und Läufer mit besonderer Bekleidung, die eindeutig für das Laufen geschaffen wurde, aber man braucht diese Bekleidung nicht unbedingt selbst wählen. Gerade in den warmen Monaten sind drei Elemente notwendig: eine kurze Hose, ein T-Shirt und Socken, dazu für die Damen und Mädchen angenehme Unterwäsche wie Sport-BH oder ähnliche Varianten.

Laufbekleidung: auch ein normales T-Shirt reicht

Lauftraining Ausrüstung BekleidungMan braucht kein teures Marken-T-Shirt, ein 08/15 weißes Shirt reicht völlig, vor allem zu Beginn des Laufens. Auch die kurze Hose kann jedes Fabrikat sein, man sollte nur darauf achten, dass die Hose nicht zu eng ist, einschneidet oder ähnliche Reaktionen erzielt. Bei den Socken kann man normale Sportsocken oder auch die alltäglichen wählen. Durchgesetzt haben sich die Füßlinge, die an der Oberkante des Laufschuhs enden. Hier ist zu beachten, dass es passieren kann, dass diese verrutschen, wodurch es zu einer Reibung des Laufschuhs an der Haut kommen kann. Das kann bei einem längeren Lauf schmerzhafte Folgen haben, tritt aber zum Glück selten auf. Bei längeren Socken ist diese Gefahr automatisch vermieden.

Wesentlicher ist die Fragestellung der Bekleidung, wenn es kühler wird. Moderne Materialien stehen zur Verfügung, die den Schweiß aufnehmen können und damit dafür sorgen, dass der Oberkörper trocken bleibt und man kann der kalte Wind auch kein Thema werden, wenn der Herbst sich bemerkbar macht. Eine Laufjacke hilft obendrein, um sich warm zu halten, wobei diese nicht so wie die üblichen Winterjacken sehr dick sein muss, es gibt Laufjacken, die ganz dünn sind, aber als Windblocker bekannt wurden. Das stimmt tatsächlich, denn sie halten den Wind auf, was bedeutet, dass der Wind nicht durchblasen kann und man nicht schnell auskühlt.

Denn das Problem besteht darin, dass man unter der Jacke schön fest schwitzt und ein kalter Wind, der auf die verschwitzte und damit feucht-kühle Kleidung trifft, sorgt nicht nur für ein kühles Empfinden, er kann auch eine Erkrankung auslösen. Zwar härtet man sich mit regelmäßigem Laufen ohnehin ab, aber Schutz ist trotzdem angesagt.

Weitere Ausrüstungsgegenstände

Handschuhe, Stirnband und Haube sind weitere Möglichkeiten, um sich im Winter vor der Kälte zu schützen. Dazu gibt es warme Laufhosen, die ebenfalls den Schweiß aufsaugen können und dickere Bekleidung für den Oberkörper, die unter der Jacke getragen wird. Es empfiehlt sich aber, zuerst das Laufen zu entdecken und normale Kleidung zu wählen und erst bei dauerhaftem Training sich für bestimmte Stücke zu entscheiden, die man im Winter tragen möchte. Nicht wenige Leute haben am Beginn des Laufens den üblichen Trainingsanzug gewählt und sind auch glücklich geworden. Natürlich wird dieser später durch atmungsaktive Kleidungsstücke ersetzt, aber für den Start reicht es allemal.

Außerdem muss man für sich Erfahrungen sammeln. Eine Temperatur von 18 Grad im Schatten besagt, dass man mit kurzer Kleidung laufen kann, eine Temperatur von 10 Grad bietet sich für die lange Bekleidung an - jedoch nur ein T-Shirt unter der dünnen Laufjacke. Was aber bei 13 oder 14 Grad mit oder ohne Wind? Das kann einmal kühler und einmal wärmer sein, auch abhängig von der Lufttemperatur. Der eine fühlt sich mit langen Ärmeln viel wohler, dem anderen wäre damit zu warm. Letztlich muss man für sich selbst herausfinden, was besser passt und diese Erfahrungen beim nächsten Mal nutzen.

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