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Leichtathletik Stadion Laufbahn

Laufbahn für die verschiedenen Laufstrecken

Die Laufbahn ist das Herzstück des Leichtathletik-Stadions und besteht aus acht Einzelbahnen, die auch bei der Ziellinie entsprechend angeführt und beschriftet sind, gleiches gilt für die Startlinie beim Sprint über 100 Meter. Die verschiedenen Laufbewerbe nutzen diese Bahn, um das Rennen auszutragen.

Laufbahn und ihr Einsatz

Nicht jeder Bewerb, der über diese Laufbahn durchgeführt wird, erfolgt in den Bahnen. Beim 10.000 Meter Lauf zum Beispiel, stellen sich die Läuferinnen bzw. Läufer zwar in der Breite der Bahn auf, aber schnell wird die Innenposition gesucht und behalten, weil man damit Weg und Zeit spart. Dies ist bei den kurzen Distanzen natürlich nicht erlaubt bzw. beim 100 Meter-Sprint auch sinnlos. Daher ist der Einsatz der Laufbahn auch abhängig davon, welcher Bewerb durchgeführt wird.

Nicht durchgeführt wird auf der Laufbahn der Marathonlauf, denn der erfolgt als Stadtlauf. Die Geher haben auch eine eigene Strecke im Bereich der Stadt, die einen Bewerb anbietet, vor allem bei EM, WM und olympischen Sommerspielen.

Beschaffenheit der Laufbahn

Leichtathletik Stadion LaufbahnDie Laufbahn ist ein Oval, das die Rasenfläche des Stadions und den Bereich mit den Anlaufzonen für Hochsprung & Co. umschließt. Im Zuge der 400 Meter langen Runde gibt es eine ganze Reihe an Markierungen, die für die verschiedenen Disziplinen benötigt werden. Dazu zählt zum Beispiel die Markierung für den 1.500 Meter-Lauf. Jede der Markierungen wird daher für andere Laufbewerbe eingesetzt, sodass diese eine Runde wirklich vom Sprint über 100 Meter bis zur langen Strecke über 10.000 Meter genutzt werden kann. Im letzteren Fall muss man natürlich sehr viele Runden zurücklegen.

Die Ziellinie gibt es aber nur einmal und das bedeutet, dass alle Bewerbe am gleichen Punkt beendet werden. Das setzt voraus, dass die Distanz entsprechend berücksichtigt wird, weshalb zahlreiche Laufbewerbe in der Leichtathletik in der Kurve begonnen werden müssen, damit sich das Rennen bis zur Ziellinie ausgehen kann. Beim 200 Meter-Lauf startet man auch in der Kurve und zwar beim Kurveneingang, zieht diese fast vollständig durch und läuft dann gerade ins Ziel.

Das Oval wird durch zwei lange Gerade und die verbindenden Kurven erzeugt. Die Start-Ziel-Gerade ist das Herzstück, weil hier die Bewerbe, wie bereits ausgeführt, beendet und die Siegerinnen und Sieger ermittelt werden. Die gegenüberliegende Gerade wird Gegengerade bezeichnet. Die Kurven haben den gleichen Radius und die gesamte Runde wird auf der Innenseite durch eine Bordkante mit weißer Farbe und einer Höhe von 50 bis 65 Millimeter begrenzt. Die Bordkante kann aber auch entfernt werden, wenn für einen Bewerb der Teil der Abgrenzung eingesetzt wird. Dann zeigen Kegel die Abgrenzung als optisches Symbol.

Jede einzelne Bahn ist 1,22 Meter breit, bis 2004 war die Breite noch mit 1,25 Meter festgelegt. Inkludiert ist die rechte Abgrenzungslinie von fünf Zentimeter Breite. Die seitliche Neigung darf ein Prozent nicht übersteigen.

Und in der Halle?

Die Laufbahn gibt es in der Halle natürlich auch, aber dort ist das Oval mit 200 Meter um die Hälfte kürzer, sodass sich auch ein Sprint über 100 Meter nicht machen lässt und 60 Meter als Streckenlänge genutzt wird. Da man extrem viele Runden laufen müsste, werden auch die Langstrecken nicht gelaufen und innerhalb der Laufbahn gibt es auch weniger Platz, weshalb die Wurfbewerbe fast zur Gänze entfallen.

Doch die Regeln gelten sonst gleich - es sind Markierungen angebracht, es gibt auch Bahnen und die Bahnen dürfen nur bei längeren Strecken verlassen werden, um auf die Innenseite zu wechseln.

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