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Kurzbahn EM Männerbewerbe

Alle Schwimmstile, fast alle Strecken

Die Kurzbahn EM begann ihre Geschichte 1991 mit der Sprint EM und den Strecken über 50 Meter auf der Kurzbahn, die 25 Meter lang ist. Sie ist damit halb so lange wie die normale Schwimmbahn, die deshalb auch Langbahn bezeichnet wird. Selbst beim Sprint muss man eine Wende durchführen, um die 50 Meter an Streckenlänge zu erreichen. Ab 1996 wurde aus der Veranstaltung die Kurzbahn EM mit viel mehr Bewerben.

Kurzbahn EM: 19 Bewerbe für die Männer

Der Sprint über die 50 Meter wurde dann durch die längeren Strecken ergänzt, wobei es zusätzliche Anpassungen bei den verschiedenen Stilen gab. Heute hat die Kurzbahn EM fast das gleiche volle Programm in Sachen Beckenschwimmen wie bei der normalen Schwimm EM oder Schwimm WM. Es gibt nur zwei Ausnahmen.

Die erste ist, dass es einen Lagenbewerb über 100 Meter gibt, der auf der Langbahn gar nicht möglich wäre. Denn im Lagenschwimmen müssen die vier Schwimmstile kombiniert werden und auf der Langbahn sind 100 Meter mit einer Wende in zwei Bahnen erledigt. Daher sind die vier Stile nicht integrierbar. Auf der Kurzbahn kann man dies sehr wohl hinbekommen, weil es 4 x 25 Meter zu schwimmen gilt und so hat jeder Stil seine eigene Bahn.

Die zweite Ausnahme ist etwas ungewöhnlich, denn etwa bei WM und EM hat man das Programm von Frauen und Männer Zug um Zug immer mehr angepasst, aber bei der Kurzbahn EM hat man eine Ausnahme belassen und zwar die längste Strecken im Freistil. Die Frauen schwimmen 800 Meter, dafür die 1.500 Meter nicht, die Männer machen genau die umgekehrte Übung und schwimmen nach den 400 Meter auch die 1.500, nicht aber die 800 Meter dazwischen.

In Summe gibt es ein sehr dichtes Programm mit vielen Strecken und allen Schwimmstilen und die Männer können sich auch in der Staffel bewähren. Zusätzlich wurden auch die Mixed-Staffel eingeführt, um weitere Medaillenmöglichkeiten zu haben.

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Bei der Kurzbahn Europameisterschaft im Schwimmsport wird zwar über die kürzere Bahn geschwommen, die Bewerbe blieben aber ähnlich. Der Freistil bleibt die umfangreichste Schwimmart mit dem Sprint über 50 Meter, den Klassiker über die 100 Meter, sowie die 200 und 400 Meter. Als längste Strecke werden die 1.500 Meter überwunden.

Beim Brustschwimmen sind die üblichen drei Distanzen zu absolvieren. Es gibt den Sprint über die 50 Meter, den Klassiker über die 100 Meter und den im Brustschwimmen besonders anstrengenden längsten Bewerb über 200 Meter.

Auch im Rückenschwimmen ist die Aufteilung gleich gestaltet. Der Sprint ist über die 50 Meter durchzuführen, die 100 Meter sind der Klassiker und die 200 Meter die längste Herausforderung.

Schließlich gibt es mit dem Schmetterlingsschwimmen oder auch Delfin ebenso die Aufteilung in die Distanzen von 50 Meter über 100 Meter bis zu 200 Meter.

Die Kombination all dieser Bewerbe ist das Lagenschwimmen, wobei es drei Stück gibt. Die kurze Variante geht über 100 Meter, die Mitteldistanz über 200 und die längste über 400 Meter.

Und dann gibt es noch die Männerstaffeln mit jeweils vier Mitgliedern, die jedes für sich 50 Meter absolviert. Eine Staffel erfolgt im Freistil und eine im Lagenbewerb.

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Kurzbahn EM MännerbewerbeArtikel-Thema:
Kurzbahn EM Männerbewerbe
letztes Datum:
05. 09. 2020

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