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Biathlon: Training auf der Strecke

Trainieren auf der Loipe vor dem Rennen

Das Training im Biathlonsport basiert auf zwei verschiedenen Überlegungen. Es gibt natürlich die lange Trainingsphase über den Sommer, um sich in Form zu bringen und im Winter zu zeigen, was man kann. Das Training gibt es aber noch in anderer Form und zwar bei den Weltcuprennen, bei olympischen Winterspielen, Weltmeisterschaften oder anderer Bewerbe und zwar durch das Langlaufen auf der Strecke, auf der am Tag danach das eigentliche Rennen stattfindet.

Training im Biathlonsport

Dieses Training wird durch das Organisationskomitee durch einen Zeitrahmen versehen, wobei es ein offizielles und ein inoffizielles Training gibt. Die Athletinnen und Athleten haben die Möglichkeit, die Strecke zu laufen, bevor es um Sekundenbruchteile geht, um sich mit der Art des Schnees vertraut zu machen und sich einzuprägen, bei welcher Kurve, welche Linie am besten geeignet ist, um keinen Schwung in der Abfahrt zu verlieren.

Das offizielle Training ist dabei ein Zeitraum, der vom Organisationskomitee für diese Trainingsarbeit freigegeben wird. Das heißt, dass man die Strecke nutzen kann, um sich damit vertraut zu machen. Über diesen Zeitraum hinaus kann es weitere Zeiträume geben, in denen man ein inoffizielles Training absolviert. Das ist im Prinzip die gleiche Möglichkeit, aber abseits der offiziellen Zeit. Ansonsten ist die Strecke gesperrt und man darf sie nicht für eine Trainingseinheit nutzen.

Diese ist aber eine gute Möglichkeit, sich auf die aktuellen Bedingungen einzustellen, etwa auf die Schneebedingungen oder auch auf die Wetterbedingungen.

Training und Wettkampf

Das Training ist durchaus wichtig, weil man sich mit den Bedingungen vertraut machen kann. Die meisten Weltcuporte kennen die Athletinnen und Athleten ohnehin sehr gut, weil sie jedes Jahr aufgesucht werden. Daher sind die Strecken nicht neu. Überraschungen wie im alpinen Skiweltcup mit unterschiedlicher Kurssetzung gibt es auch nicht, aber die Bedingungen können verschieden sein. Der Schnee kann sehr glatt oder auch sehr weich sein - abhängig von den Wetterbedingungen und entsprechend braucht es verschiedenes Material und man muss auch die Kurven genau testen, um im Wettkampf keine Zeit zu verlieren.

Vor allem soll das Training helfen zu vermeiden, dass man im Wettkampf eine Überraschung erlebt. Wo leichter zu laufen ist, kann man so schneller erkennen und die richtige Seite wählen, wenn eine härter als die andere beschaffen sein sollte. Präpariert wird die Strecke komplett für den Wettbewerb, aber wenn auf einer Seite mehr Leute laufen, wird der Schnee schneller weich, wenn es warme Temperaturen gibt als die andere Seite. Im Training kann man das bereits überprüfen.

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Biathlon Training auf der LoipeArtikel-Thema:
Biathlon: Training auf der Strecke
letztes Datum:
07. 05. 2019

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