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Biathlon: Materialkontrolle

Überprüfung der ausgewählten Skier

Um keine Schwindeleien ermöglichen zu können, gibt es beim Biathlon eine Materialkontrolle und auch Ausrüstungskontrolle. In der Regel werden meist die Skier kontrolliert, wobei diese Überprüfung schnell und zügig vonstatten gehen muss und in der Nähe vom Startbereich zu erfolgen hat.

Materialkontrolle im Biathlonsport

Angelegt ist die Kontrollstation in unmittelbarer Nähe des Startbereiches. Ein flüssiger Ablauf ist zum Beispiel jener, dass die Athletinnen und Athleten vollkommen ausgerüstet zur Station kommen, die Überprüfung durchgeführt wird und danach befindet man sich im Startbereich, um sich auf das Rennen vorbereiten zu können. Damit gibt es einen glatten Ablauf, wobei die Überprüfung auch schnell durchgeführt ist.

Sie hat vor allem den Grund, dass es während des Rennens keine Unregelmäßigkeiten geben kann. Das betrifft vor allem die Skier. Es könnte sein, dass die Schneebedingungen sich verändern und man von seinem Betreuerteam auf der Strecke andere Ski mit entsprechender Vorbereitung (Wachs etc.) erhält. Das ist aber nicht erlaubt und um dem vorzubeugen, werden die Ski kontrolliert und markiert. Damit weiß man im Ziel auch, ob alles regelkonform abgelaufen ist.

Auch das Gewehr kann kontrolliert werden, denn hier gilt die gleiche Regel, dass Probleme beim Schießen nur unter bestimmten Bedingungen behoben werden können.

Kontrollstation im Startbereich

Die Kontrollstation, die es beim Weltcup genauso gibt wie bei den Rennen der Weltmeisterschaften oder der olympischen Spiele besteht eigentlich aus ein paar Tischen und Profis des Organisationskomitees dahinter, die das Material entgegennehmen, Waffen und Skier auf den Tisch legen und überprüfen und markieren, sodass danach klar ist, dass man mit der Ausrüstung im Ziel ankommt, mit der man beim Start weggelaufen ist.

Aber eigentlich hat man kaum eine Chance, einen Skiwechsel unbemerkt durchzuführen, denn ständig kommen Leute herangerast und man braucht auch Zeit, um das Material wechseln zu können. Daher verliert man meist zuviel Zeit, um noch erfolgreich sein zu können. In Ausnahmefällen muss man ohnehin zum alternativen Ski greifen, zum Beispiel nach einem Sturz und einem Skibruch.

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Die Wettkampfanlage im Biathlonsport basiert auf dem eigentlichen Stadion und der Langlaufstrecke. Im Stadion befindet sich der Startbereich für das Rennen samt der Startuhr und dem Aufwärmbereich. Organisatorisch wichtig ist die Materialkontrolle sowie das Wettkampfbüro für die Jury, Rennleitung und die Mitarbeiter.

Für das Rennen und die Loipe sind einige Vorkehrungen Pflicht. Dazu gehört die notwendige Höhendifferenz der Strecke als Grundvoraussetzung. Künstliche Beleuchtung ist eine weitere verpflichtende Vorgabe ebenso wie das Anlegen von Langlaufspuren und die Markierungen für die Langlaufstrecke.

Rund um das Biathlonrennen muss das Training möglich sein und es gibt Vorläufer mit bestimmten Aufgaben, um ein Rennen ermöglichen zu können. Ebenfalls berücksichtigt werden müssen die Wetterbedingungen im Biathlon etwa bei extrem kalten Temperaturen oder bei schlechter Sicht am Schießplatz sowie zu starkem Wind.

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Biathlon MaterialkontrolleArtikel-Thema:
Biathlon: Materialkontrolle
letztes Datum:
11. 09. 2020

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