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Biathlon: Langlaufstrecke

Bedingungen an die Langlaufloipe

Der Langlaufteil im Biathlon abseits des Schießens wird auf einer normalen Loipe abgehalten, die aber nicht irgendeine Runde sein darf, sondern bestimmte Kriterien erfüllen muss. Diese Regeln sind einzuhalten, will man eine Veranstaltung anbieten und durchführen können, sei es für Jugendbewerbe oder für Weltcup und olympische Spiele.

Bedingungen an die Strecke

Die Langlaufstrecke unterliegt in erster Linie der Auflage, dass der Kurs so gewählt wird, dass man einen guten Rhythmus laufen kann. Das heißt, es gibt einen Wechsel von Anstiegen und Abfahrten und auch Kurven, aber kein Kurvengebilde, durch das ein normalen Langlaufen nur schwer möglich ist und man stets den Rhythmus neu aufbauen muss.

Bedingungen an die Strecke für das Biathlonrennen

Die Grundbedingungen sind mit der Höhendifferenz bereits vorgeschrieben, wonach es kein Gefälle über 25 % ergo auch keine Steigung über 25 % geben darf. Außerdem darf sich die Langlaufstrecke nicht mehr als 300 Meter über dem Aufenthaltshort der Sportlerinnen und Sportler befinden und sie darf nicht höher als 1.800 Meter Seehöhe angelegt sein. Höhere, mögliche Veranstaltungsorte sind damit für den Biathlonsport ausgeschlossen.

Generell soll die Strecke attraktiv und herausfordernd sein. Ein Flachstück mit zwei Kilometer Länge ohne Abwechslung ist nicht zugelassen und auch nicht im Sinne des Sports. Die Strecke hat eine Breite von sechs Meter und ist für den Wettbewerb optimal präpariert, sodass man auf einer festen und glatten Oberfläche schnell langlaufen kann. Brücken und andere Engstellen sind zwar zu vermeiden, wenn es sie doch gibt, dann müssen sie zumindest vier Meter breit für die Überwindung sein.

An Anstiegen ist die Breite der Strecke besonders wichtig, um überholen zu können, wenn man die Ski in breiter Position führt. Ein zu schmales Band in der Landschaft würde zu einem Stau führen und die besseren Langläuferinnen oder Langläufer aufhalten.

Langlaufstrecke im Spitzensport

Man kennt die Strecken von den Übertragungen her sehr gut und die Athletinnen und Athleten sind fast jedes Jahr an gleicher Stelle unterwegs. Die typische Biathlonstrecke hat einige Rampen als Aufstiege und danach zum Teil zügige Abfahrten, aber kaum enge Kurven, um die Geschwindigkeit aufrecht erhalten zu können. Es gibt Wellen, Brücken und andere Details, die für die Teilnehmer und auch für das Publikum zu einem besonders attraktiven Bewerb werden.

Interessant ist auch, dass meist ein leicht ansteigendes Stück vor dem Schießplatz angelegt ist. Das hat einen guten Grund, weil man dann langsamer läuft und den Puls besser kontrollieren kann, um beim Schießen keine Probleme zu bekommen. Würde man aus einer Abfahrt heraus oder einem Flachstück den Schießplatz erreichen, könnte die Gefahr bestehen, dass man einen zu hohen Puls aufweist und Fehler schießt.

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Die Wettkampfanlage im Biathlonsport basiert auf dem eigentlichen Stadion und der Langlaufstrecke. Im Stadion befindet sich der Startbereich für das Rennen samt der Startuhr und dem Aufwärmbereich. Organisatorisch wichtig ist die Materialkontrolle sowie das Wettkampfbüro für die Jury, Rennleitung und die Mitarbeiter.

Für das Rennen und die Loipe sind einige Vorkehrungen Pflicht. Dazu gehört die notwendige Höhendifferenz der Strecke als Grundvoraussetzung. Künstliche Beleuchtung ist eine weitere verpflichtende Vorgabe ebenso wie das Anlegen von Langlaufspuren und die Markierungen für die Langlaufstrecke.

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Biathlon LanglaufstreckeArtikel-Thema:
Biathlon: Langlaufstrecke
letztes Datum:
11. 09. 2020

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