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Biathlon: Langlaufspuren auf der Strecke

Spuren für den klassischen Langlaufstil

Im Biathlonsport wird generell in der freien Langlauftechnik - dem Skating-Stil - gelaufen. Bis vor wenigen Jahren gab es aber auch Situationen, in denen dies nicht erlaubt ist oder wo es hilfreich wäre, wenn man die Langlaufspuren zur Verfügung hätte, wie man sie für den klassischen Langlaufstil nutzt. Das eine betrifft den Start, das andere eher Abfahrten.

Langlaufspuren beim Biathlon-Start

Die Staffel hatte im Gegensatz zu den anderen Rennen eine ganz eigene Startmethode, denn die ersten 200 Meter waren im klassischen Stil zurückzulegen, wobei aber meist durch Doppelstockschub für hohes Tempo gesorgt wurde. Damit man nicht seitlich wegrutscht, werden für die zehn Teams, die nebeneinander starten, auch zehn Langlaufspuren in die Strecke gefräst, wie man sie für den klassischen Langlaufstil kennt. Damit können zehn Leute nebeneinander in einem Abstand von 1,2 Meter die ersten 200 Meter überwinden und wechseln dann in die freie Technik, um den Rest des Rennens auf diese Weise die Loipe zu überwinden. Hinter der ersten Startreihe sind die anderen Teams aufgegliedert, sodass es ein spektakuläres Bild gibt, wenn alle Startläufer ihrer Nationen gemeinsam im Doppelstockschub für Geschwindigkeit sorgen und das Feld aus dem Startbereich hetzt.

Langlaufspuren im Rennen

Die Regel galt bei jedem Staffelrennen so, auch bei der Mixed-Staffel. Galt insofern, als die Regel verändert wurde und die Langlaufspuren im Sinne der klassischen Technik nicht mehr eingesetzt werden. Beim Staffelrennen gibt es nämlich nun nur noch drei Athletinnen oder drei Athleten in einer Reihe und man startet mit der freien Technik. Die ersten 200 Meter mit klassischer Technik und den Langlaufspuren ist also Geschichte. Hintergrund ist unter anderem der geringere Aufwand und vor allem, dass sich nicht zehn Leute auf zwei oder drei verengen müssen, wodurch es weniger Kollisionen nach dem Start geben kann.

Eine zweite Situation, in der die Langlaufspuren sehr willkommen waren, ist bei Abfahrten. Wenn es eine steile Abfahrt gibt, kann man die Spuren nutzen, um wie beim klassischen Langlaufen in den Rillen nach unten zu fahren. Die seitliche Kontrolle ist dabei höher und man kann sich auf die Fahrt konzentrieren, denn die Ski können seitlich nicht blockieren. Die Sturzgefahr ist geringer.

Allerdings kann es passieren, dass in den Spuren der Schnee aufgrund der vielen Teilnehmerinnen oder Teilnehmer stumpf wird, was bedeutet, dass die Geschwindigkeit nachlässt. Es ist zu beobachten, dass in der ersten Runde die Spuren sehr gerne genutzt werden, in der letzten Runde nutzt man lieber die Loipe für das Skaten neben den Spuren, weil man dann schneller ist. Es hängt auch von den eigenen technischen Fähigkeiten und natürlich vom Gelände ab, ob man die Spuren nutzen möchte oder nicht.

Wie beim Start hat sich auch bei den Abfahrt die Strategie verändert und man läuft generell in der freien Technik, die Langlaufspuren werden nicht mehr angeboten.

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Die Wettkampfanlage im Biathlonsport basiert auf dem eigentlichen Stadion und der Langlaufstrecke. Im Stadion befindet sich der Startbereich für das Rennen samt der Startuhr und dem Aufwärmbereich. Organisatorisch wichtig ist die Materialkontrolle sowie das Wettkampfbüro für die Jury, Rennleitung und die Mitarbeiter.

Für das Rennen und die Loipe sind einige Vorkehrungen Pflicht. Dazu gehört die notwendige Höhendifferenz der Strecke als Grundvoraussetzung. Künstliche Beleuchtung ist eine weitere verpflichtende Vorgabe ebenso wie das Anlegen von Langlaufspuren und die Markierungen für die Langlaufstrecke.

Rund um das Biathlonrennen muss das Training möglich sein und es gibt Vorläufer mit bestimmten Aufgaben, um ein Rennen ermöglichen zu können. Ebenfalls berücksichtigt werden müssen die Wetterbedingungen im Biathlon etwa bei extrem kalten Temperaturen oder bei schlechter Sicht am Schießplatz sowie zu starkem Wind.

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Biathlon Langlaufspuren klassischArtikel-Thema:
Biathlon: Langlaufspuren auf der Strecke
letztes Datum:
11. 09. 2020

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