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Biathlon: künstliche Beleuchtung für Abendrennen

Rennen am Abend als Spektakel

Viele Rennen im Biathlonsport werden am späten Vormittag, um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag ausgetragen. Damit ist sichergestellt, dass man ein gutes Licht hat, was beim Langlaufen und den Abfahrten schon recht wichtig, aber bei den Schießeinlagen absolut notwendig ist. Es gibt aber die Alternative und zwar den Bewerb mit künstlicher Beleuchtung.

Künstliche Beleuchtung im Biathlonsport

Manche Rennen werden erst um 16.00 Uhr oder später gestartet und dauern bis 18.00 Uhr oder darüber hinaus. Zu diesem Zeitpunkt ist im Winter das natürliche Licht nicht mehr vorhanden, zumeist ist es dunkel wie in der Nacht. Aber das muss nicht heißen, dass das Rennen nicht stattfinden kann, denn man kann auch ein Spektakel daraus machen.

Und das wird durch die künstliche Beleuchtung erreicht. Damit gibt es eine besondere optische Lösung, bei der die gesamte Strecke und der Schießstand hell erleuchtet sind, während das Umfeld wie Wälder und Wiesen im Dunkel verbleiben. So erzeugt man eine ungewöhnliche Atmosphäre, die aber bei Sportlerinnen und Sportler wie auch beim Publikum sehr gut ankommt.

Voraussetzung für einen Bewerb im Biathlonsport bei künstlicher Beleuchtung ist die ausreichende Lichtstärke. Die Strecke und der Schießstand müssen konsequent ausgeleuchtet werden, es darf also keine dunklen Stellen geben. Denn dann könnte es beim Langlaufen gefährlich werden, vor allem aber müsste sich das menschliche Auge ständig umstellen, was sehr anstrengend ist.

Richtlinien für die künstliche Beleuchtung

Neben der ständigen Beleuchtung auf der ganzen Strecke gelten bestimmte technische Regeln. Die Grundlage der Regeln ist durch die Einheit der Lichtstärke Lux definiert. Die gesamte Langlaufstrecke und das Stadion müssen mit mindestens 300 Lux beleuchtet werden, damit der Bewerb durchgeführt werden darf.

Am Schießplatz bei den Scheiben sowie bei der Ziellinie im Stadion sind 1.000 Lux vorgeschrieben, um für eine Erleichterung zu sorgen. Denn dann kann man die Scheiben viel besser sehen und genauer treffen und vor allem ist die helle Beleuchtung im Stadionbereich beim Ziel - zugleich auch der Startbereich am Beginn des Rennens - für das Publikum sehr gut erkennbar und man kann die Leute auch leichter ermitteln, die gerade durch das Stadion laufen und das Rennen leichter verfolgen.

Zusätzlich ist zu prüfen, ob es eine Fernsehübertragung gibt. Wenn ja, muss mit der zuständigen Stadion geklärt werden, welches Licht für eine optimale Übertragung notwendig ist. Zumeist reicht aber jene Lichtstärke, die die Regeln ohnehin vorschreiben, damit Rennen und Berichterstattung gleichermaßen gut funktionieren können.

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Biathlon künstliche Beleuchtung der StreckeArtikel-Thema:
Biathlon: künstliche Beleuchtung für Abendrennen
letztes Datum:
07. 05. 2019

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