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Biathlon: Höhendifferenz der Langlaufstrecke

Vorgaben durch das Reglement

Bei den Rennen im Biathlonsport gibt es neben den Schießeinlagen natürlich das Langlaufen und dabei Abfahrten, Anstiege und flache Teilstücke, die den Charakter der jeweiligen Strecke und damit auch Laufrunde definieren. Es kann dabei aber nicht irgendeine Strecke für einen Wettbewerb gewählt werden, denn die Regeln haben klare Richtlinien und Vorgaben an die Veranstaltungsorte, die einzuhalten sind. Dabei wird vor allem festgelegt, welche Höhendifferenz gegeben sein darf und wie steil ein Anstieg sein darf.

Höhenunterschied der Strecke

Die Höhendifferenz ist die erste Vorgabe der internationalen Richtlinine der IBU (Weltverband Biathlonsport). Und zwar gilt als Vorgabe ein maximaler Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt der Strecke und dem höchsten, wobei als Richtwert 80 Meter gilt. Das heißt, dass die Strecke nicht mehr als diese 80 Meter an Höhendifferenz aufweisen darf, um für ein Weltcuprennen oder auch für Jugendrennen sowie die Großveranstaltungen zugelassen zu werden.

Maximaler Anstieg eines Teilstücks

Die zweite Vorgabe sind die Anstiege selbst. Man könnte die erste Regeln wählen und einen einzigen Anstieg mit bis zu 80 Meter Höhendifferenz wählen, aber das ist nicht zulässig, denn bei einem Anstieg von zumindest 200 Meter Streckenlänge sind maximal 50 Meter an Höhendifferenz erlaubt. Ein steilerer Anstieg ist nicht zulässig. 50 Meter klingt jetzt nicht so viel, aber wenn man berücksichtigt, dass das Gewehr auch mitgeschleppt wird und dass man bei den Strecken häufig vom Flachen direkt in den Anstieg läuft und sich die Strecke aufstellt, sind 50 Meter eine deutliche Steigung auf einem kurzen Stück und im Weltcup gibt es ein paar sehr bekannte Teilstücke, die zur Herausforderung werden - vor allem für jene, die in der Loipe nicht ganz mithalten können.

Maximaler Anstieg in Prozent

Die dritte Regel für die Auswahl einer Strecke im Biathlonsport grenzt die Steigung ein. Es darf ein Streckenstück nicht steiler als 25 % sein, weil sonst der Bewerb nicht durchführbar ist. Das gilt für alle Bewerbe vom Jugendrennen bis zu den olympischen Winterspielen.

Erfüllt eine Strecke diese drei Bedingungen, dann ist eine Zulassung möglich.

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Die Wettkampfanlage im Biathlonsport basiert auf dem eigentlichen Stadion und der Langlaufstrecke. Im Stadion befindet sich der Startbereich für das Rennen samt der Startuhr und dem Aufwärmbereich. Organisatorisch wichtig ist die Materialkontrolle sowie das Wettkampfbüro für die Jury, Rennleitung und die Mitarbeiter.

Für das Rennen und die Loipe sind einige Vorkehrungen Pflicht. Dazu gehört die notwendige Höhendifferenz der Strecke als Grundvoraussetzung. Künstliche Beleuchtung ist eine weitere verpflichtende Vorgabe ebenso wie das Anlegen von Langlaufspuren und die Markierungen für die Langlaufstrecke.

Rund um das Biathlonrennen muss das Training möglich sein und es gibt Vorläufer mit bestimmten Aufgaben, um ein Rennen ermöglichen zu können. Ebenfalls berücksichtigt werden müssen die Wetterbedingungen im Biathlon etwa bei extrem kalten Temperaturen oder bei schlechter Sicht am Schießplatz sowie zu starkem Wind.

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Biathlon Höhendifferenz LanglaufstreckeArtikel-Thema:
Biathlon: Höhendifferenz der Langlaufstrecke
letztes Datum:
11. 09. 2020

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